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Posted: February 9, 2010

Dem deutschlandweit einmaligen Nanobioanalytik-Zentrums steht nichts mehr im Wege

(Nanowerk News) Paukenschlag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Münster: Dem Bau des deutschlandweit einmaligen und 16 Mio. Euro teuren Nanobioanalytik-Zentrums (NBZ) steht nichts mehr im Wege, nachdem das NRW-Wirtschafts¬ministerium die Förderung dieses Leuchtturmprojekts mit 10,2 Mio. Euro zugesagt hat. Mit der Übergabe des Bewilligungsbescheids in Münsters Technologiehof bestätigte Staatssekretär Dr. Jens Baganz, dass die Europäische Union 6,4 Mio. Euro und das Land Nordrhein-Westfalen 3,8 Mio. Euro zuschiessen werden. Weitere drei Mio. Euro steuern die Stadt und die Wirtschaftsförderung Münster GmbH bei, der Rest der Kosten wird durch Mieteinnahmen gedeckt.
„Das ist die höchste Summe, die die Technologieförderung in der Geschichte Münsters jemals erhalten hat“, hob Dr. Thomas Robbers, Chef der Wirtschaftsförderung Münster (WFM), vor Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik hervor. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Lewe motivierte Robbers alle Beteiligten, die weiteren Schritte und den Bau des Nanobioanalytik-Zentrums schnellstens voranzutreiben. Das Projekt gelte als Flaggschiff der städtischen Wirtschaftsentwicklung und zahle auf das Konto der Wissenschaftsstadt Münster ein. Das NBZ habe das Potenzial, die Position Münsters und die des Landes NRW in der Nanobiotechnologie zu stärken, national wie auch international.
Dr. Klaus-Michael Weltring (bioanalytik-muenster e.V.), Dr. Thomas Robbers (Wirtschaftsförderung Münster GmbH), Markus Lewe (Stadt Münster), Matthias Günnewig (Technologieförderung Münster GmbH) und Dr. Jens Baganz
Für 16. Mio. Euro wird in Münster das Nanobioanalytik-Zentrum Münster realisiert. Wer wieviel investiert, das führten die Entscheider bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids vor Augen (v.l.): Dr. Klaus-Michael Weltring (bioanalytik-muenster e.V.), Dr. Thomas Robbers (Wirtschaftsförderung Münster GmbH), Markus Lewe (Stadt Münster), Matthias Günnewig (Technologieförderung Münster GmbH) und Dr. Jens Baganz (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Überbringer des Bewilligungsbescheids zur Förderung von NRW und EU.
„In Münster arbeiten viele Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt an der Herausbildung einer einzigartigen nanobioanalytischen Landschaft. Diese soll internationale Standards erfüllen, einmalige Bedingungen etablieren und dadurch eine grosse Anziehungskraft auf die Branche ausüben“, sagte Robbers.
Die ursprüngliche Idee zum Bau des NBZ hatte der Verein Bioanalytik Münster. Dieser entwickelte infolge mit mehreren angebundenen Unternehmen aus Münster ein wissenschaftliches Konzept sowie einen praxisnahen Entwurf zur Nutzung des Gebäudes. Demnach ist das NBZ ausgelegt auf die Ansiedlung kleiner und mittlerer Hightech-Unternehmen, die Produkte, Methoden und Geräte zur Analyse biologischer und medizinischer Materialien entwickeln. Auf zirka 3.000 Quadratmetern finden sechs bis zehn Unternehmen sowie eine biomedizinische Serviceeinheit des Uniklinikums Platz, es werden ausreichend Räume, Spezialgeräte und Labore vorhanden sein.
Die Vermarktung des NBZ erfolgt ab Mitte des Jahres 2010 auf europäischer Ebene. „Es geht hier um die Ansprache von Unternehmen, die in Münster noch nicht vertreten sind. Zum Beispiel solche, die optische Technologien entwickeln“, so Robbers. „Damit schliessen wir die Wertschöpfungskette im Nanobioanalytik-Cluster Münster“, betont Robbers, der als Geschäftsführer der WFM, des Zentrums für Nanotechnologie (CeNTech) und der neu gegründeten Betreiber-Tochter, der NBZ GmbH, 100 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze im Bereich der wissenschaftlichen Anwendung schaffen will.
Nanobioanalytik in Münster
Münster gilt in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland und Europa als Schwergewicht im Bereich der Nanotechnologie. Realisiert wird das Nanobioanalytik-Zentrum Münster, Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2011, in unmittelbarer Nachbarschaft zu nano- und biotechnologischen Forschungseinrichtungen, Betrieben und Hochschulen. Ebenfalls im münsterischen Wissenschaftspark zu finden ist das CeNTech. Dieses gilt als eines der deutschlandweit ersten Zentren für Nanotechnologie. Labore, die besondere physikalische Anforderungen erfüllen, liefern optimale Voraussetzungen, um Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Nanotechnologie gezielt in die Anwendung zu überführen. Beim CeNTech stehen fünf Millionen aus dem Konjunkturprogramm der Landesregierung zur Erweiterung bereit. Das so genannte CeNTech II schafft weitere Räumlichkeiten für Spitzenforschung. Spezialisiert auf den Bedarf von Biotech-Unternehmen ist das Biotechnologiezentrum Münster (BioZ). Die hier ansässigen kleinen und mittelständischen Firmen profitieren vom Firmenumfeld und von Forschungseinrichtungen sowie von modernen Laboren und Produktionsanlagen im Gebäude. Im NBZ werden zusätzlich Laboratorien mit einer einzigartigen Mischausstattung zur Verfügung stehen.
Source: Wirtschaftsförderung Münster GmbH
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