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Posted: Apr 30, 2012

Expositionsermittlung und -bewertung nanoskaliger Aerosole

(Nanowerk News) Die chemische Industrie hat gemeinsam mit mehreren führenden deutschen Institutionen zum Arbeitsschutz ein Strategiepapier ("Expositionsermittlung und -bewertung nanoskaliger Aerosole"; pdf) erarbeitet, um Praktikern in Industrie und Behörde bei der Anwendung von Nanomaterialien ein Werkzeug in die Hand zu geben, wie eine mögliche Exposition durch luftgetragene Nanopartikel am Arbeitsplatz gemessen und wie die Bewertung des Risikos für ein Höchstmass an Sicherheit am Arbeitsplatz vorgenommen werden kann.
Das Ergebnis ist ein gestufter Ansatz, der auf eine gute und breite Anwendbarkeit der Methoden sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in Unternehmen aller Industriebranchen abzielt.
Hintergrund
Arbeitsschutzexperten sind an der Expositionsermittlung der einatembaren und alveolengängigen Staubfraktion einschliesslich der nanoskaligen Fraktion und daraus abgeleiteten Arbeitsschutzmassnahmen interessiert. Der mehrstufige Ansatz in dem vorliegenden Dokument konzentrieren sich auf einen Grössenbereich von 1 nm bis 100 nm und dienen dazu, die Beurteilung der gesundheitlichen Risiken durch feste partikuläre Stoffe zu unterstützen, die am Arbeitsplatz im bestimmungsgemässen Betrieb als nanoskalige Aerosole aus ENM freigesetzt werden. Dabei werden Aerosole betrachtet, die Nano-objekte und deren nanoskalige Aggregate und Agglomerate enthalten. Denn eine effiziente, zuverlässige und zugleich auch pragmatische Beurteilung der Exposition ist ein entscheidendes Element für einen wirksamen Arbeitsschutz bei Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz.
Deshalb haben das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA), die Technische Universität Dresden (TUD) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) eine Arbeitsgruppe etabliert, die sich mit den Herausforderungen der Expositionsermittlung und -bewertung gegenüber nanoskaligen Aerosolen, die aus ENM am Arbeitsplatz freigesetzt werden, befasst.
Ziel der Arbeit war die Ausarbeitung eines harmonisierten Vorschlags zur Expositionsermittlung und -bewertung. Das Ergebnis sollte pragmatisch und allgemein anwendbar sein und nicht in erster Linie dazu dienen, eine Grundlage für weitere wissenschaftliche oder forschungsorientierte Untersuchungen zu liefern. Ergebnis der Diskussion ist ein mehrstufiger Ansatz, der von kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie von weltweit tätigen Grossunternehmen der Chemischen Industrie verwendet werden kann.
Source: Verband der Chemischen Industrie
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