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Posted: May 10, 2012

Nanotechnologien fuer die Trinkwasserreinheit sind Thema am IPHT Jena

(Nanowerk News) Krankheitserreger im Trinkwasser sind in den Entwicklungsländern, aber auch in Deutschland, z. B. im Rahmen von Sanierungsvorhaben, oft ein grosses Problem. Deshalb spielt das Thema beim IPHT-Symposium "DNA-Nano-Sensors" vom 10. – 12.5. eine grosse Rolle.
Zu Beginn des dreitägigen Expertentreffens stehen die Projekte "AquaTest" und "RiMaTH" im Mittelpunkt. "Ersteres dient dem Aufbau einer wissenschaftlichen Beziehung zwischen Europa und Indien mit dem Ziel, die kostbarste Ressource unserer Tage, sauberes Wasser, auch in Zeiten wachsender Bevölkerungen und globaler Erwärmung auf beiden Kontinenten zu sichern", erläutert PD Dr. Wolfgang Fritzsche, Abteilungsleiter am IPHT und Verantwortlicher für beide Projekte. Bei "RiMaTH" geht es darum, durch intelligente Verknüpfung verschiedener Untersuchungstechniken sowohl eine schnelle Aussage über mögliche Gesundheitsgefährdungen treffen zu können als auch Fragen zur Vermehrungsfähigkeit von nachgewiesenen Erregern sicher beantworten zu können. Die Untersuchungsmethodik soll dabei eingebettet sein in ein Gesamtkonzept zur Beurteilung der hygienischen Situation und zum Umgang mit Risiken während einer Sanierung von Gebäuden.
Ein technisches Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Schnellnachweismethoden zur Detektion, Klassifizierung und Aktivitätsanalyse hygienisch relevanter Mikroorganismen. Dabei erfolgt eine Evaluierung und Implementierung von miniaturisierten (chipbasierten) und damit parallelisierbaren molekularbiologischen Methoden zur Detektion in Ergänzung zu den Kultivierungsverfahren, sowie eine Proof-of-concept-Studie zum Einsatz der Raman-Spektroskopie. Auf beiden Gebieten – dem Chipbasierten als auch dem Raman-spektroskopischen Nachweis von Bakterien verfügt das IPHT über eine herausragende Kompetenz.
"Die Erbsubstanz der Erreger, die DNA, ist dabei für uns der entscheidende Ansatzpunkt für das Aufspüren und die Erkennung der Mikroorganismen", betont Fritzsche. Deshalb stehen Sensoren, die die DNA schnell und gezielt nachweisen können, in diesem Jahr auf dem Programm seines schon traditionsreichen Symposiums, das jedes Jahr eine Vielzahl international ausgewiesener Experten nach Jena lockt.
Source: Institut für Photonische Technologien
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