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Posted: Jun 15, 2012

Auftakt für europäisches Forschungsprojekt "Nanodetector"

(Nanowerk News) Zum Kick-off-Meeting haben sich die Teilnehmer des von der Hochschule Lausitz koordinierten neuen EU-Forschungsprojektes "Nanodetector" an der HL in Senftenberg zusammengefunden.
Der Präsident der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, begrüsste am 14. Juni 2012 zu der zweitägigen Veranstaltung im Laborgebäude der Biotechnologie. Er wünschte dem Auftakttreffen sowie dem bedeutenden Projekt mit einer Laufzeit vom 1. Juni 2012 bis zum 30. November 2015, für das die EU Fördermittel in Höhe von fast 3 Millionen Euro zur Verfügung stellt, viel Erfolg.
Konkret sind folgende Partner - Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen - an dem Projekt beteiligt: Arbeitsgruppe Nanobiotechnologie der Hochschule Lausitz unter Leitung von Prof. Dr. habil. Vladimir M. Mirsky (Projektkoordinator), Leibniz-Institut für analytische Wissenschaften (Dortmund/Deutschland), Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (St. Ingbert/Deutschland), Mivitec GmbH (Sinzing/Deutschland), Imperial College of London (London/Grossbritannien), Upperton Limited (Nottingham/Grossbritannien), Hybrid Integrated Technologies s.r.o. (Tschechien), Optolita UAB (Vilnius/Litauen), MBN Nanomaterialia S.p.A. (Carbonera/Italien), Phasis S.a.r.l. (Genf/Schweiz).
Gemeinsam mit einem von der EU eingesetzten technischen Projektberater diskutieren die Partner an der HL unter anderem die einzelnen Arbeitspakete des Projektes zur Entwicklung des Analysegerätes „Nanodetector“, beraten sie über Mittel und Methoden, die sie in das Projekt einbringen können.
Internationale Anerkennung exzellenter Forschung
Die Arbeitsgruppe Nanobiotechnologie unter Leitung von Prof. Dr. habil. Vladimir M. Mirsky hat bereits zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen fünf Jahre ein grosses Projekt im europäischen Forschungsrahmenprogramm eingeworben.
Nach der erfolgreichen Teilnahme am Projekt RaSP (2007 - 2010) nimmt die Arbeitsgruppe ab Juni 2012 am Projekt "NANODETECTOR- Hochempfindlicher plasmonischer Nachweis einzelner Nanopartikel" im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm nicht nur teil, sondern koordiniert auch das Projekt - ein Novum für die Hochschule und eine internationale Anerkennung ihrer exzellenten Forschung. Das KMU-orientierte Verbundforschungsprojekt hat die Entwicklung und Testung von Technologien zum Nachweis und der Analyse einzelner Nanopartikel in komplexen Umgebungen zum Ziel.
Dafür soll ein neues experimentelles Phänomen genutzt werden, das kürzlich von einem der Projektpartner entdeckt wurde: Einzelne Objekte, die kleiner sind als die Länge der Lichtwelle, die auf sie trifft, bleiben normalerweise unsichtbar, können aber messbare optische Signale in der Oberflächenplasmonenresonanz-Mikroskopie hervorrufen. Das eröffnet die einzigartige Möglichkeit des hochempfindlichen online-Nachweises von Nanopartikeln. Die Technologie soll in einem kompakten Gerät umgesetzt werden, das mit flüssigen und gasförmigen Proben getestet wird und für verschiedene praxiswichtige analytische Aufgaben einsetzbar ist.
Das System eignet sich für die Umweltüberwachung bei der Produktion und Anwendung von Nanopartikeln und Nanomaterialien. Im Rahmen des Nanodetector-Projektes wird diese Methode von Herstellern für Nanopartikel und Nanopartikel-basierten Materialien zur Überwachung der Nanopartikel am Arbeitsplatz und in den Abfallprodukten sowie zur Ermittlung der Nanopartikel-Freisetzung während der Alterung Nanopartikel-basierter Materialien erprobt.
Source: FH Lausitz
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