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Posted: Jan 03, 2014

Nanotechnologie ganz gross: Grundlagenforscher präsentieren Zukunftsanwendungen

(Nanowerk News) Natur-, Medizin- und Ingenieurwissenschaftler werden auf dem Symposium 'Integration of Molecular Components in Functional Macroscopic Systems' (13. - 15. Jan. 2014) technologische Zukunftskonzepte im Nanometerbereich präsentieren. Ob ultrakompaktes Röhrchenlabor auf einem mikrokleinen Chip, Standby-Schaltungen auf Basis von einatomaren Transistoren oder völlig neuartige Lichtquellen – Medienvertreter(innen) können sich aus erster Hand über vielfältige Konzept-Ideen informieren, die von der VolkswagenStiftung gefördert werden.
Neue Materialien und Komponenten in Molekulargröße haben zwar zum Teil herausragende Eigenschaften. Allerdings gelingt es noch zu selten, aus diesen nanoskaligen Bausteinen komplexere Funktionssysteme mit makroskopisch nutzbaren Effekten zu erschaffen. Deshalb fördert die VolkswagenStiftung Forscher(innen), die eine klare Vision für mögliche Anwendungen haben. In einem internationalen Statussymposium werden sie nun über den Stand ihrer Arbeiten berichten und diese mit Spitzenforschern aus dem In- und Ausland diskutieren. Als Keynote-Speaker werden u.a. erwartet: Shimon Weiss, UCLA, USA; Tobias J. Kippenberg, EPFL, Schweiz; Andrea Morello, UNSW, Australien; Nadrian C. Seeman, NYU, USA; Niek van Hulst, ICFO, Spanien; Ben L. Feringa, University of Groningen, Niederlande, und Colin Nuckolls, Columbia University, USA.
Medienvertreter(innen) sind herzlich eingeladen. Tagungssprache ist Englisch. Bitte wenden Sie sich an uns, falls wir Ihre Berichterstattung unterstützen sollen, etwa mit Interviewterminen. (Das Programm finden Sie weiter unten.) Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.
Kurz vorgestellt: drei beispielhafte Förderprojekte Prof. Dr. Oliver G. Schmidt (Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden): Ein Röhrchenlabor im Nanomaßstab, ein „Lab-in-a-tube“, will die Arbeitsgruppe am IFW in Dresden entwickeln. In dem Minilabor, das sich auf einem Chip befindet, lassen sich das Wachstum einzelner Zellen oder die Wechselwirkungen mit anderen Biomolekülen kontrollieren und beeinflussen. Dazu sind Nanoröhrchen notwendig, in die sich beispielsweise elektronische Schaltkreise, optische und magnetische Sensoren sowie Hyperlinsen für höchstaufgelöste Bilder einbauen lassen. Wenn sich eine Zelle in einem solchen ultra-kompakten Röhrchenlabor befindet, werden bioanalytische Untersuchungen möglich und grundlegende biologische Erkenntnisse gewonnen.
Prof. Dr. Sigurd Höger (Universität Bonn), Prof. Dr. John M. Lupton (Universität Regensburg): Vor kurzem ist es dem Forscherteam gelungen, neue molekulare Lichtquellen zu entwickeln. Die Moleküle können durch höhere Lichtausbeute die Helligkeit von organischen Leuchtdioden, sogenannten OLEDs, verbessern und eignen sich aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften sehr gut für die OLED-Produktion. Dieses Förderprojekt zielt generell auf die Entwicklung neuartiger Materialsysteme, die den Fluss von Anregungsenergie ausnutzen. Die Speicherung von Anregungsenergie auf makromolekularen Einheiten bietet die Möglichkeit, Energie zu akkumulieren. Dieser Mechanismus ist für Bauelemente vom Laser bis zur Solarzelle anwendbar.
PD Dr. Hendrik Hölscher, Prof. Dr. Jürg Leuthold, Prof. Dr. Thomas Schimmel (alle Karlsruher Institut für Technologie): Angesichts steigender Energiepreise suchen die KIT-Forscher nach stromsparenden Lösungen. Konkret arbeiten sie an einer Standby-Schaltung, die auf einem einatomaren Transistor basiert. Das Projekt verfolgt insgesamt jedoch eine größere Vision, nämlich den ersten praktischen Nachweis, dass eine neue Generation von einatomaren Schaltern großes Potenzial birgt. Die Wissenschaftler wollen einen Prototyp über die gesamte Forschungs- und Entwicklungskette aufbauen: Nach der Optimierung eines bereits konstruierten einatomaren Transistors wollen sie diesen in ein nano- und mikrostrukturiertes Bauteil integrieren und das sichere Ein- und Ausschalten eines elektronischen Gerätes ermöglichen.
Weitere Informationen zur Förderinitiative mit Inhaltsbeschreibungen aller geförderten Projekte der VolkswagenStiftung finden Sie hier.
Source: VolkswagenStiftung
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